Josefstadt in Zahlen

Die Josefstadt ist der Bezirk mit dem geringsten Anteil an Grünflächen in Wien und verfügt mit 2,09 Hektar Parkfläche auch über die kleinsten Parkflächen eines Wiener Gemeindebezirks. Der größte Park (rund 10.000 m²) der Josefstadt ist der Schönbornpark im Bereich von Florianigasse und Lange Gasse. Der Park geht auf ein Gartenpalais mit Gartenanalge aus dem 18. Jahrhundert zurück, das Reichsvizekanzler Friedrich Carl von Schönborn errichten ließ. 1862 wurde das Grundstück stark verkleinert und als Schönbornpark eröffnet. Mit rund 6.000 m² etwa halb so groß ist der Hamerlingpark am Hamerlingplatz, der auf dem Gelände der 1910 demolierten Josefstädter Kaserne errichtet wurde. Der Tigerpark an der Kreuzung Tigergasse und Pfeilgasse ist der kleinste Park der Josefstadt (1.600 m²). Beim Tigerpark handelt es sich eigentlich um einen 1995 eröffneten Dachgarten auf einer Tiefgarage, die an Stelle einer ehemaligen Fabrik erbaut wurde.

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Flächennutzung
Die Flächen der Josefstadt werden fast ausschließlich als Baugebiet oder für Verkehrsflächen genutzt. 70,34 % des Bezirksgebietes werden von Bauflächen eingenommen, ein Wert der nur vom benachbarten Neubau übertroffen wird. Der Großteil der Baufläche (85 %) entfällt dabei auf Wohngebiete, der Rest fast ausschließlich auf kulturelle, öffentliche und religiöse Einrichtungen (14,4 %). Als Betriebsgebiet gewidmete Flächen machen in der Josefstadt hingegen einen verschwindend geringen Anteil aus. Die Joesfstadt liegt bei dieser Widmungsart sowohl in absoluten, als auch relativen Zahlen auf dem letzten Platz der Wiener Gemeindebezirke. Neben den Bauflächen nehmen die Verkehrsflächen mit 27,6 % die größte Flächen ein. Die Josefstadt ist dadurch der Bezirk mit den wenigsten Grünflächen. Nur 2 % der Bezirksfläche entfallen auf diese Nutzungsart, wobei 95 % der Grünfläche Parkanlagen sind.

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